Auszeichnung für Tiroler Musikvolksschulen
02.10.2008

Die Landes-ARGE der Tiroler Musikvolksschulen wurde für ihr langjähriges Engagement im Schulversuch und in der Lehrerbildung mit dem Dr.-Fritz-Prior – Preis ausgezeichnet. Dieser Preis, der den Namen des bedeutendsten Tiroler Bildungspolitikers der letzten Jahrzehnte trägt, wird von der Tiroler Lehrergewerkschaft (GÖD) für nachhaltige Projekte zur Verbesserung von Lehr- und Lernbedingungen an Pflichtschulen vergeben. Als Preisgeld überreichte die Wiener Städtische Versicherung einen Scheck in der Höhe von € 500,--.

Anlässlich der Preisverleihung, die am 2. Oktober 2008 im Festsaal der Hypo Tirol in Innsbruck stattfand, stellte Landesvorsitzender Hermann Ortner in seiner Präsentation den Schulversuch und die Aktivitäten der Landes-ARGE vor. Die von zahlreichen Ehrengästen besuchte Veranstaltung wurde von den Lehrerinnen der Musik-Volksschule Strass i.Z. musikalisch umrahmt.

Foto: (v. l. n. r.) Walter Meixner (Pflichtschullehrergewerkschaft), Ida Wander (Wiener Städtische), Hermann Ortner


Beginn der 3. Klasse / Schj. 08/09
01.09.2008

Grillen bei Charly
02.07.2008

Als Dank für den Beitrag der Anklöpfler zum "Badelift" lud Charly die Kinder der 2. Klasse in der letzten Schulwoche zum Grillen ein. Vorher führte Herr Pfarrer Michael Pritz noch eine Haussegnung aus. Wir danken Charly für die nette Einladung und wünschen ihm mit seinem Badeaufzug viel Freude.

Hermann Ortner

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Tanzmatinee auf der Kufsteiner Festung
02.07.2008

Am Mittwoch, dem 2. Juli 08 fuhr die Musikklasse auf die Kufsteiner Festung, um aktiv bei der diesjährigen Tanzmatinee mit zu wirken. Die Tanzgruppe um Marie Josè schlug sich unter den vielen Profis sehr tapfer und erntete auch riesigen Applaus. Für die vielen Stunden Vorarbeit ein herzlicher Dank an Marie.
Hermann Ortner



Konzert der Musikklasse
26.06.2008

Irgendwann im Frühjahr flatterte uns ein Zettel ins Haus und es hieß: " Am Donnerstag, 26. 7. 08, findet das Abschlusskonzert der Musikklasse statt." Soweit, sogut. Es wurde geprobt, was die Stimme, das Instrument und die Füße hergaben. Kein Tag war zu heiß, keiner zu kalt, ja sogar der Samstag wurde genutzt. Aber es waren alle mit voller Begeisterung dabei und freuten sich schon sehr. Und dann war es soweit, der Donnerstag war da. Am Vormittag die letzte Probe und am Nachmittag waren dann die Mamis und Papis dran. Die Aula der Schule musste ja schön hergerichtet werden. Da wurde geschleppt, rauf und runter, hin und her und sogar wir waren mit voller Begeisterung dabei. Die Zeit verging im Nu. Um zirka 18.Uhr 30 mussten die Kinder wieder in der Schule sein, letzte Anweisungen wurden angesagt. Und schließlich musste ja auch noch das Buffet hergerichtet werden. Jede Familie richtete eine Platte voller Köstlichkeiten her. Mmmmh, da war Leckeres dabei. Und dann ging alles sehr schnell. Der Saal fühlte sich mit Omas, Opas, Tanten, Onkel, Mamis und Papis und vielen Verwandten. Aber auch die ganze Lehrerschaft, angeführt von Direktorin Burgi Stöckl, sowie unser Herr Pfarrer Mag. Michael Pritz, unser Herr Bürgermeister Klaus Manzl, Elternvertreterin Franziska Feyersinger und viele andere waren dabei. Nach einer kurzen Ansprache des " Chef`s" Hermann Ortner gings auch schon los. Die ganze Klasse stellte sich einzeln nacheinander vor und dann sangen und musizierten unsere Kinder mit voller Begeisterung. In der Pause wurde das Buffet gestürmt, die Kids stärkten sich in der Klasse und dann begann der zweite Teil des Konzertes. Johanna und Alexander sangen noch ein paar Gstanzln, die einiges preisgaben. Nach ein paar Grußworten des Bürgermeisters sowie unserer Elternvertreterin Evi Meurer beendete die Tanzgruppe der Klasse das Konzert. Ein herzlicher Dank an Marie-Jose für die Einstudierung der Tänze. Alle Kinder waren mit vollem Einsatz und Elan dabei, und für uns Eltern war es ein unvergesslicher Abend, in dem wir sahen, was die Kinder alles schon können. Und das Tollste war überhaupt der nächste Tag, an dem die Kinder frei hatten. Nach einem gemütlichen Beisammensein räumten alle zusammen und waren sich einig: Es war einfach toll. Nach vielen freiwilligen Spenden wurden die Kinder von unserm Bürgermeister noch zu Pizza, Limo oder Eis ins "Memory" eingeladen. Bedanken möchten wir uns beim Cafe - Resturant Hermann, Cafe Pub Memory und beim Elternverein, sie haben uns für die Veranstaltung Bierbänke und einen Kühlschrank geliehen. Ein herzlicher Dank gilt der Tanzlehrerin Marie-Jose, den Lehrern der Musikschule, allen die im Hintergrund mitgewirkt haben, auch bei Herrn Schellhorn für`s Filmen und bei allen Mamis und Papis, die fleißig mitgeholfen haben, damit der Abend ein Erfolg wird. Aber ein ganz besonder Dank gilt dem Lehrer der Musikklasse Hermann Ortner. Es war ein herrlich toller Abend. Danke!!

Heidi Seywald



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Innsbruck Fahrt der 2. Klasse
19.06.2008

Am Donnerstag 19. Juni hieß es: "Auf nach Innsbruck" zum Konzert im Tiroler Landestheater. Vorher war aber noch eine Stunde Radworkshop angesagt und die Kinder konnten sich noch richtig austoben. Und dann kam auch schon der Bus und los gings. Viele Mütter hatten sich die Zeit genommen, was nicht nur die Kinder freute. In Innsbruck angekommen, gingen wir in die Altstadt, um uns eine kleine Erfrischung zu gönnen und die Dekorationen der Euro zu bestaunen, was wir ja nur vom Fernsehen her kannten. Nach einer Stunde trafen wir uns alle wieder und ab gings ins Theater. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die Karten hatten leider das falsche Datum, sie wären erst eine Woche später gültig gewesen, durften wir uns aber im ganzen Saal verbreiten und lauschten gespannt der Chefin des Hauses, Frau Brigitte Fassbänder und dem Orchester. Es war wirklich sehr interessant und die Stunde war im Nu vorbei. Nach einem raschen Marsch durch einige Gassen waren wir auch schon im Landhaus. Wir wurden ja vom Altlandeshauptmann DR. Herwig Staa zum Würstelessen eingeladen. Leider hatte er für uns keine Zeit, aber es war trotzdem sehr spannend im "Parissaal" des Landhauses zu "schmausen" und wir wurden ja auch sehr freundlich aufgenommen und bewirtet. Danach fuhren wir mit der neuen Hungerburgbahn hinauf zum Alpenzoo. Durch das Rätsel und den kurzen Aufenthalt war es aber leider mehr Stress. Aber es war trotzdem interessant und manche werden sicher auf Drängen der Kinder dem Alpenzoo später einmal einen Besuch abstatten. Um zirka 16.Uhr gings wieder Richtung Heimat und alle waren sich einig. Es war ein richtig herrlicher Tag in Innsbruck.

Heidi Seywald

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Singtag der VS Ellmau und St. Johann
13.06.2008

Der 1. gemeinsame Singtag der Volksschulen Ellmau und St. Johann in Tirol war ein voller Erfolg, obwohl in Ellmau das Wetter nicht mitspielte. In der Aula der VS Ellmau tummelten sich am 13. Juni 08 ab 10:00 ca. 250 Kinder, auf dem Hauptplatz in St. Johann am 20. Juni waren es ca. 500 Kinder, die eine Stunde lang Volkslieder vortrugen. Die Tanzlmusig, bestehend aus LehrerInnen der beiden Volksschulen, begleiteten die Lieder. Peter Moser vom TVB Ellmau und Erich Rettenmoser von der Ferienregion St. Johann in Tirol moderierten die Veranstaltung. Ein herzlicher Dank dafür. Ein herzliches Dankeschön auch den beiden Gemeinden für die Bereitstellung der Jause für die Kinder. Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung. Ob es eine Wiederholung geben wird, wird sich im Schuljahr 08/09 zeigen.
Hermann Ortner

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Jubiläum: 20 Jahre Musikvolksschule
29.05.2008

Erinnerungen eines Tiroler Landschulmeisters

(...langjähriger Landesvorsitzender der Tiroler Musikvolksschulen)

Man hat mich gebeten, zwanzig Jahre Musikvolksschule aus Tiroler Sicht zu beurteilen, zusammenzufassen und zu kommentieren. Diesem Wunsche komme ich gerne nach, zumal diese zwanzig MVS – Jahre in meinem schulischen und auch privaten Leben eine große und positive Rolle gespielt haben.

Als Lehrer in einer kleinen zweiklassigen Volksschule im Tiroler Oberland war mir die Musikerziehung schon immer ein wichtiges Anliegen. Irgendwo muss schon immer etwas in mir geschlummert haben, was man später in Lehrplankonferenzen und didaktischen Anleitungen in geschliffene Worte und Formulierungen fasste. So von „Musik erfasst das gesamte Wesen des Kindes“ – „fächerübergreifend“ – „soziales Engagement“ – „Förderung der Lernfähigkeit“ – „Freude am gemeinsamen oder auch einzelnen Tun“ etc. etc. Das waren Grundsätze, nach denen viele junge Lehrer und Lehrerinnen versuchten zu arbeiten und damit Freude und Leben in den Unterricht zu bringen – zumindest jene mit musikalischen Interessen.

Das Problem der Umsetzung dieser Interessen bestand in der „Einsamkeit des Volksschullehrers“, wie ich es bezeichnen möchte. Man war – und ist es wohl auch noch heute - sehr in seiner eigenen Klassenarbeit isoliert, und der Blick über den „Nachbarzaun“ war nicht üblich, eigentlich sogar eher verpönt – so nach dem Motto: Da könnte ja jemand kontrollieren und dann kritisieren. Zudem erfolgte die Ausbildung im Fache Musikerziehung nach althergebrachten, teilweise sogar antiquierten Methoden. Mit Stimmbildung, gemeinsamem – vor allem auch freiem – Musizieren, Kindertänzen oder ähnlichen Möglichkeiten des lustbetonten Tun’s habe ich vieles erst im aktiven Lehrerleben näher kennengelernt. Auch die Fortbildung auf dem Sektor Musikerziehung war karg – alle zwei, drei Jahre vielleicht ein musikalisches Thema – mehr war dafür nicht vorgesehen. Und wenn es im ME-Unterricht einmal „klumperte und pumperte“, zu laut geklatscht, getrommelt, gejubelt oder sogar gebrüllt wurde, lag das keineswegs im Sinne der umliegenden Lehrpersonen oder gar des Direktors – es störte und nervte einfach. Da hat sich Gott sei Dank vieles zum Positiven gewandelt.

Als eigenverantwortlicher Direktor meiner Minivolksschule hatte ich es da viel einfacher – ich konnte nach Lust und Laune schalten und walten – natürlich im Rahmen des Lehrplanes. Und so trommelten und sangen und flöteten und tanzten wir mit fröhlichem Herzen, beteiligten uns am Jugendsingen und an Gestaltungen von Gottesdiensten, und veranstalteten Muttertags – und Adventsingen.

Das konnte nicht verborgen bleiben und so schickte mich unser FI für Musik Siegfried Singer zur Vorbereitung und dann Gründung der Arbeitsgemeinschaft für Musikvolksschulen (um nicht den ganzen komplizierten Titel zu gebrauchen) in die Steiermark. Diese erfolgte nach heißen und intensiven Diskussionen – schließlich mussten die Auffassungen von neun Bundesländern unter einen Hut gebracht werden – im Jahre 1998 am Retzhof in Leibnitz. Meine Aufgabe war die Vertretung des Landes Tirol und dann auch das Amt des Stellvertreters des Vorsitzenden Reinhold Haring. Der Oberinntaler Landschulmeister hatte noch immer keine Ahnung, was da auf ihn zukam!

Mein persönliches Schlüsselerlebnis war das erste Seminar der MVS Österreichs in Söchau – unvergesslich und mein weiteres Lehrerleben stark prägend. Da gab es ein „Kennenlernspiel“ mit dem Namen „BINGO“ – mir völlig unbekannt. Und da umarmte mich beim „O“ der oder die zufällig gegenüberstehende Person spontan, sagte mir ihren Namen und fragte nach dem meinen – und das einem gestandenen Oberinntaler, der einem anderen die Hand ja erst gibt, wenn er ihn näher kennt.

Schock – Überraschung – Staunen – Begreifen! Da geht jemand auf Dich zu – positiv, nicht misstrauisch – hängt sich bei dir ein, bummelt mit dir durch den Saal, erzählt von sich und fragt nach dir! - Und reicht dich beim nächsten Bingo an jemand anderen weiter – und du öffnest dich den andern und sie sich dir – und plötzlich kennst du Menschen, die alle das gleiche wollen wie du – Singen – Musizieren – Hören – Tanzen und Gestalten. Und schließlich wundert es dich überhaupt nicht mehr, wenn deine Gruppe beim Gestalten von Strawinskys Petruschka dich als Primaballerina aussucht – ausgerechnet dich, den Antitänzer mit Bart und Bauchansatz. Und du lachst mit – und hast am Schluss auch noch Spaß daran.

Da habe ich begriffen, was „Musikvolksschule“ ist, und welcher Geist über dieser musikalischen Großfamilie schwebt: Freundschaft, gegenseitiges Verstehen, Toleranz und Vertrauen. Und das alles im Rahmen einer höchst modernen, alljährlichen Fortbildung – durch beste Referenten – stets aufgelockert durch ein liebevoll vorbereitetes und abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Und daraus entwickelten sich Diskussionen, Lern- und Erfahrungsprozesse und viele Freundschaften – und manche halten bis heute.

Dass es uns in Tirol gelungen ist, aus drei Standorten knapp dreißig zu machen, sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt. – Und als man uns von Amts wegen eine Musikstunde abzwacken wollte, hat das der damalige Landesrat für die Schulen Günther Platter nicht zur Kenntnis genommen – dafür sei gedankt, denn so haben wir noch heute unser Kontingent in Tirol. – Und eine eigene zweitägige landesweite Fortbildung gibt’s auch schon seit vielen Jahren – früher an der VS Wildermieming, heute bei meinem Nachfolger in Ellmau am Wilden Kaiser.

Der Höhepunkt aus meiner Sicht als Landesvertreter für Tirol waren aber sicher die zwei MVS-Tagungen 1990 am Mieminger Plateau in Obsteig und 1999 in Fulpmes im Stubaital – erstmals mit einem von uns gestalteten Gottesdienst mit dem „Lehrerbischof“ Reinhold Stecher. Bei herrlichem Herbstwetter konnte ich meinen MVS – KollegInnen vom Gipfel des Hafelekar aus mein „Landl Tirol“ präsentieren – und als mein „Großer Vorsitzender“ Reinhold Haring in der Hofkirche am Grabmal Kaiser Maximilians das Lied „Innsbruck ich muss dich lassen“ von Heinrich Isaac dirigierte, da wusste ich, jetzt hat sich der Kreis geschlossen. Die Arbeit ist getan, du kannst dein Amt weitergeben und dich zurückziehen.

Dass es mir gelungen ist, eine starke und engagierte „Tiroler MVS-Truppe“ ins Leben zu rufen und zu betreuen, macht mich froh und auch ein bisschen stolz, und ich wünsche meinem Nachfolger Hermann Ortner weiterhin viel Engagement und Freude mit diesem „musikalischen Haufen“.

Mein Gruß gehört aber auch dem Vorstand der ARGE für die Musikvolkschulen Österreichs vom Vorsitzenden und Initiator Reinhold Haring über den Schriftführer Ferry Lachinger bis zu den Landesvertretern der einzelnen Bundesländer. Wir haben zwanzig Jahre gut zusammengearbeitet zum Wohle der uns anvertrauten Kinder und auch zum Wohle der Musikerziehung. In diesen Jahren sind wir von Kollegen zu Freunden geworden – dafür danke ich Euch von Herzen!

Das war und ist für mich „Musikvolksschule“ – und ich bin froh, dass es sie gibt, ich ihr begegnet bin und sie auch ein bisschen mitgestalten durfte.

Euer Klaus Trenkwalder
Wildermieming


Meine Zeit in der Musikklasse
28.05.2008

Zum Jubiläum "20 Jahre Österreichische Musikvolksschulen"

Mein Name ist Melanie Fink und ich bin von 1998 bis 2002 in die 1. Musikklasse der Volksschule Ellmau gegangen. Dies waren eindeutig die interessantesten vier Schuljahre in meinem Leben. Abgesehen von „dem besten Lehrer der Welt“ und den tollen Mitschülern hatten wir eine Klasse mit musikalischem Musikschwerpunkt. Die Blockflöte wurde ein Teil des Musikunterrichtes, da sie alle Schüler seit der ersten Klasse spielten. In der zweiten Klasse lernte ich die Steirische Harmonika dazu, die ich auch in Konzerten sehr oft verwenden durfte. In der 3. Klasse organisierte unser Herr Lehrer das erste Konzert in der Volksschule Ellmau, bei dem die Leute so begeistert waren, dass wir ein Jahr darauf noch zwei Konzerte aufführten. Auch heute spiele ich mit drei anderen Volksschulkollegen noch in einer Volksmusikgruppe. Für die Konzerte brauchten wir viel Vorbereitung, deshalb organisierte unser Lehrer eine Musikwoche. Für eine Woche durften wir zum intensiven Musizieren nach St. Johann im Pongau. Jede Probe und jedes Konzert war mit sehr viel Spaß verbunden. Meine beste Freundin und ich nahmen an zahlreichen Mini-Playback- und Tanzshows teil, von denen wir mit großem Erfolg und zahlreichen Siegen heimkehrten. In der Volksschule lernten wir sehr viel, sodass meine Klassenkameraden und ich in der Hauptschule auch zu den besseren Schülern gehörten und alle mit einem sehr guten Zeugnis abschlossen. Es waren eindeutig die besten vier Schuljahre meines Lebens, die ich Gott sei Dank in der Musikklasse der Volksschule Ellmau mit Herrn Lehrer Hermann Ortner verbringen durfte. In der Hauptschule besuchte ich ebenfalls die Musikklasse und heute in der HBLA in Kufstein spiele ich in der Schulband mit und nehme an sonstigen musikalischen Angeboten teil. Doch durch die MVS fand ich die Liebe zur instrumentalen Musik, zum Tanz und zum Singen.

Melanie Fink, ehem. Schülerin einer Musikklasse (1998-2002)


Musikvolksschule aus Sicht einer Mama
28.05.2008

Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum "20 Jahre Österreichische Musikvolksschulen"!
Ich freue mich, dass ich Ihnen aus Sicht einer Mama ein paar subjektive Eindrücke zum Thema Musikvolksschule näher bringen darf. Wenn man sich vorstellt, wie die kleinen „Sprösslinge“, ganz unsicher und voller Aufregung als Erstklassler am Schulbeginn die Volksschule betreten, und wie sie dann mit einem Selbstbewusstsein ausgestattet und voller Energie, Freude und Begeisterung ihrem weiteren Lebensweg nach Beendigung der Volksschulzeit entgegenblicken, so muss ich einfach sagen, ich bin begeistert vom Modell „Volksschule mit musikalischem Schwerpunkt“. Die Musik begeistert und bringt eine Klasse zusammen, die Klassengemeinschaft wird durch musikalische Aktivitäten ganz besonders gestärkt, man versteht sich als Team und lernt miteinander umzugehen. Viele Aktionen und Projekte machen den Unterricht interessant, abwechslungsreich und stärken das Selbstbewusstsein der jungen Menschen. Man kann sagen, Musik „erzieht“ zu lebensfähigen, teamorientierten und selbstbewussten Persönlichkeiten. Ich hatte das Glück, eine Tochter in so einer Musikklasse zu haben und konnte die Entwicklung der Kinder „hautnah“ miterleben und weiß daher um die Wertigkeit der Musik, die ein wichtiger Teil in der gesamten Volksschulzeit für uns Eltern und auch unserer Kinder war, insbesondere auch deshalb, weil ich auch in allen 4 Jahren als aktive Klassenvertreterin tätig war. So sind uns aufgrund des Engagements unseres Klassenlehrers Hermann Ortner die unterschiedlichsten Projekte gelungen, wie z. B. die Aufführung des Mausicals in Ellmau und St. Johann, ein Gemeinschaftsprojekt der MVS Ellmau und der MVS St. Johann in Tirol und deren Musikkapelle, zwei Musikwochen in St. Johann im Pongau, bei denen Musizieren aber auch “Lernen und Spaß haben“ zählte, Anklöpfeln als Erhaltung unserer Traditionen, verbunden mit dem Engagement für ältere Mitmenschen im Dorf ( so konnten z. B. aus der Anklöpfelkasse für das Altersheim Scheffau 3 Rollstühle angeschafft werden). Es gab sogar ein eigenes Klassenorchester, das zur Freude vieler Muttertagsfeiern und Weihnachtsfeiern umrahmen konnte, die Erstkommunion gestalteten unsere Kinder musikalisch selber, was zu einer sehr persönlichen und würdigen Feier beitrug. Die Aufführung eines von 2 Klassenmamas selbst verfassten Weihnachtsmärchens, ein Trommelworkshop, Malen zu Klängen klassischer Musik auf dem Dorfplatz waren noch einige von zahlreichen Aktionen in den 4 Jahren Musikvolksschule meines Kindes. So bleibt mir nur noch zu sagen, schön, dass es die Musikvolksschule gibt und ich kann nur von Seiten der Eltern begeistert empfehlen, den vollsten Einsatz und den Lehrern die bestmöglichste Unterstützung zu geben, die Kinder zu motivieren und sich überall einzubringen zum Wohle aller, dann darf man sich sicher sein, dass man das daraus Entstandene einfach nur genießen kann.

Trippold Monika, Klassenelternvertreterin der Musikklasse Ellmau (2002-2006)


Erstkommunion 2008
18.05.2008

Nachdem der Christi Himmelfahrtstag, der eigentliche Erstkommunionstag der Ellmauer, heuer auf den 1.Mai gefallen war, wurde die Erstkommunion auf den 18.Mai verlegt. Die Tischmütter waren bei einem gemütlichen Beisammensein bei unserm Herrn Pfarrer im Pfarrhof rasch gefunden. Und so konnte es mit den Vorbereitungen für den wichtigen Tag unserer Kinder losgehen. Die Tischmütter waren alle sehr fleißig und versuchten unseren Kindern alles gut zu erklären. Und dann kam der Samstag, an dem die Kinder im Pfarrhof Hostien backen mithelfen durften. Alle freuten sich riesig darauf. Die nette Dame aus Osttirol erklärte den Vorgang ganz genau, und es war sicher sehr interessant für alle. Lange dauerte es nicht und es hieß: "Ab zum Beichten in die Kirche mit unserem Herrn Pfarrer." Wahrscheinlich fragten viele Kinder: " Mama, was ist denn das? Was soll ich denn da sagen?“ Sicher waren die Fragen und Ängste vieler gleich beantwortet, alles lief bestens. Am Samstag, den 17.Mai und schon einige Tage davor waren einige " fleißige Bienen" sehr damit beschäftigt, die Kirche festlich zu schmücken, was Ihnen auch sehr gelungen ist. Danke dafür. Und endlich war er da. Der Sonntag, der 18. Mai 08, der Erstkommuniontag unserer Kinder. Los ging es schon in der Früh beim „Fotoshooting“ in der Kirche mit Schonner Roland. Beim Gruppenfoto merkte man, dass die Kinder schon ein bisschen nervös und aufgeregt waren. Danach hieß es rauf zur Schule, Aufstellung und schon kam unser Herr Pfarrer mit den Ministranten. Mit festlichen Klängen der Musikkappelle umrahmt, zogen wir alle in die Kirche ein. Die Messe begann mit dem Einzugslied, das unsere Kinder mit dem Herrn Lehrer einstudiert hatten, und danach eröffnete unser Herr Pfarrer den Festgottesdienst. Die Kinder gestalteten ihre Erstkommunion musikalisch zum Großteil selbst, unterstützt wurden sie von der Jugendmusikkapelle, was von vielen als sehr passend empfunden wurde. Auch die Fürbitten wurden von Erstkommunionkindern gelesen. Es dauerte nicht lange und alle Erstkommunionkinder standen mit den brennenden Taufkerzen in der Hand, um den Altar, um das Taufversprechen zu erneuern. Und dann, unter Klängen der Jugendmusikkapelle, reichte unser Herr Pfarrer die 1. Heilige Kommunion, für alle Anwesenden ein sicherlich ergreifender Augenblick, ganz bestimmt aber für unsere Kinder. Im Anschluss an die Heilige Messe marschierten alle Kinder mit ihren Verwandten zum Gasthof Lobewein, wo wir alle vorzüglich ver- und umsorgt wurden. Ich glaube, für uns alle war es ein unvergessliches und schönes Fest.

Im Namen der Eltern möchte ich besonders danken:
- Unserem Herrn Pfarrer Michael Pritz für die nette Gestaltung des Gottesdienstes
- Unserem Herrn Lehrer Hermann Ortner
- Allen unseren Tischmüttern und Blumenengerln
- Lehrerin Irene Daxenbichler und Direktorin Burgi Stöckl
- Der Musikkappelle Ellmau
- Der Jugendmusikkapelle für die Umrahmung der Hl. Messe
- Dem Gasthof Lobewein für die nette und reibungslose Bewirtung
- Der Gemeinde Ellmau für die Einladung
- Roland Schonner und Angelika Hoschek
- Dem Messner und den Ministranten
- Und allen, die ich vergessen habe

Heidi Seywald

Ich danke Heidi Seywald herzlich für den netten Bericht.
Lehrer Hermann Ortner

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Muttertagsfeier 2008
09.05.2008

Die Muttertagsfeier der Volksschule fand am Freitag, den 9. Mai um 15 Uhr in der Aula der VS statt. Von den Lehrern wurden sehr nette Theaterstücke, Lieder und Gedichte vorbereitet, die die Kinder mit Freude vortragen konnten. Die Musikklasse war wieder mit einem eigenen Musikblock dabei. Den Abschluss des 30-minütigen Auftritts der Musikklasse krönte ein Tanz der Tanzgruppe um Marie Josè. Ein herzlicher Dank an Sie für die Einstudierung. Der Elternverein hat wieder in hervorragender Manier das "Drumherum" organisiert, sodass auch die kulinarischen Feinspitze auf ihre Rechnung kamen. Ein herzliches Dankeschön. Hermann Ortner

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Bischöfliche Visitation
18.04.2008

Am Freitag, den 18.4.2008 besuchte Erbischof Alois Kothgasser die VS Ellmau. Nach einer musikalischen Begrüßung durch alle Kinder der VS erzählte der Herr Bischof über seinen Werdegang, danach konnten die Kinder Fragen stellen. Anschließend besucht er noch unsere Erstkommunionklasse. Ein Gespräch mit dem Lehrkörper der VS im Konferenzzimmer beendete die Visitation in der Volksschule Ellmau.
Hermann Ortner



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Gesunde Jause
11.04.2008

Am Freitag, den 11. April 08 war die 2. Klasse dran, für die gesamte Volksschule eine gesunde Jause zuzubereiten. Die Oberorganisation hatte die Klassenvertreterin Evi Meurer, es gelang ihr bestens, alles so zu koordinieren, dass pünktlich um 10:00 alle Kinder und Lehrer samt Herrn Pfarrer bestens mit Broten, Säften Jogurt und Milchshakes versorgt waren. Ein herzlicher Dank an Evi und die gesamte Mannschaft der Mütter und Väter der 2. Klasse. Hermann Ortner

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Klöpfelspende
05.03.2008

Im vergangenen Advent wurde vom Restaurant Hermann die Aktion "Badeaufzug für Charly" ins Leben gerufen. Verschiedene Klöpflergruppen stellten sich in den Dienst der guten Sache und beteiligten sich an diesem Aktionstag mit Klöpflerauftritten im Restaurant Hernmann, wo man für diese Sache spenden konnte. So auch die Klöpflergruppe der Musikklasse. Zusätzlich wurde von der Klöpflerkasse noch ein entsprechender Betrag für den Badeaufzug für Charly gesponsert. Als Dank wurden die Klöpfler von den Wirtsleuten vom Restaurant Hermann zu einem Essen eingeladen. Wir bedanken uns ganz herzlich dafür. Hermann Ortner



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